Kronimus Betonsteine Schmuckbild
Werkstatt

KroniVision
 
 
1.6.2011

Kronimus AG weiht neue Schleifanlage ein

Die Kronimus AG hat auf die anhaltend steigende Marktnachfrage reagiert und rund vier Millionen Euro in eine neu Oberflächenschleifanlage investiert. Am 30. Mai wurde die Anlage feierlich von Martin Kronimus, Vorstandsvorsitzendem der Kronimus AG, und Iffezheims Bürgermeister Peter Werler in Betrieb genommen. Zu dem Anlass waren zahlreich Vertreter aus Politik, aber auch regionale Bauunternehmen und Baustoffhändler sowie Architekten erschienen. Die neue Anlage ist 146 Meter lang, hat ein Gesamtgewicht von 160 Tonnen und erlaubt die Bearbeitung von Betonsteinplatten bis zu einer Größe von ein auf ein Meter 20. Durch die Inbetriebnahme der neuen Anlage nach über einem Jahr Entwicklungs- und Bauzeit verdoppelt sich die Kapazität im Vergleich zur alten nahezu.

„Mit dieser Maschinenanlage gehen wir in eine neue Dimension der Schleifbearbeitung“, betonte Martin Kronimus. In der neuen Schleifanlage können Betonsteine bis zum Format ein auf ein Meter 20 bearbeitet werden. Die Oberflächen werden mit Diamantschleifern geschliffen, anschließend poliert und falls gewünscht auch sandgestrahlt. Durch die dem Betonstein zugegebenen Gesteinssplitter können unterschiedliche Farben und Optiken erreicht werden. Martin Kronimus: „Es ist auch eine ökologische Alternative zum Naturstein aus fernen Ländern, der oft 18000 Kilometer Transportentfernung hat, bis er beim Kunden landet“.

Durch die Anlage werden die Möglichkeiten am Hauptstandort Iffezheim wesentlich erweitert. Das Team um Projektleiter Nils Rühland plante über zwölf Monate die neue Produktionslinie. Im Oktober 2010 wurde mit dem Bau begonnen, Mitte April konnte der erste erfolgreiche Testlauf durchgeführt werden. „Ein wichtiger Punkt sind heute Umweltmaßnahmen und was steht an Energie-, Wasser- und Ressourcenverbrauch an“, so Martin Kronimus weiter. Die neue Anlage verbraucht 22 Prozent weniger elektrische Energie und 30 Prozent weniger Wasser als die ausrangierte. Die Motoren sind mit einer Netzrückspeiseeinheit ausgestattet, bei Bremsvorgängen wird Energie ins Netz zurückgegeben.

Die Anlage mit einem Gesamtgewicht von 160 Tonnen wird von vier Mitarbeitern bedient, ein Arbeitsplatz wurde zusätzlich geschaffen, so Martin Kronimus. Bislang waren es drei, der erhöhte Personaleinsatz wird jedoch durch die Verdoppelung der Produktionsleistung mehr als ausgeglichen.

Bild1: Der Startschuss, Hans-Jürgen Pütsch, Oberbürgermeister der Stadt Rastatt, Martin Kronimus, Peter Werler, Bürgermeister Iffezheim, Nora und Karl Kronimus (v.l.n.r.) weihen die neue Anlage ein.

Bild2: Martin Kronimus führt den Gästen aus Politik, Industrie und Architektur die Möglichkeiten der neuen Großflächenschleifanlage vor.

Bild3: Die Gäste auf dem Weg zur neuen Halle.

Bild4: Nach einem Rundgang durch die Halle wurde die neue Anlage in Aktion vorgeführt.



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