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D-60389 Frankfurt am Main

„Skyline Plaza“

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„Skyline Plaza“

Referenz_Frankfurt Skyline Plaza (Referenzobjekt)
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„Skyline Plaza“

Referenz_Frankfurt Skyline Plaza (Referenzobjekt)
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„Skyline Plaza“

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„Skyline Plaza“

Referenz_Frankfurt Skyline Plaza (Referenzobjekt)
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„Skyline Plaza“

Referenz_Frankfurt Skyline Plaza (Referenzobjekt)

Informationen

Bauherren
ECE, Hamburg

Verarbeiter
Firma Wilhelm Schütz, Weilburg-Gaudernbach

Ausführung
April 2013 – Oktober 2013

Produkte
Grandezza Platten 80x60x12 in Argento Nr. 737 sg mit PERLSTAR®
Grandezza Platten 60x40x12 cm in Acero Nr. 738 sg mit PERLSTAR®

Blindenleitplatten „Rille A 20“, Format 30x30x12 cm in Acero Nr. 738 sg
Blindenleitplatten „Rille A 20“, Format 80x60x12 cm in Argento Nr. 737 sg

Verbaute Menge: ca. 2.000 m² Platten

Der Entwurf zur Freiraumgestaltung stellt einen direkten Bezug zur Fassadenkonzeption her. Vergleichbar mit dem Eintauchen eines Wassertropfens in eine Wasserfläche, entwickeln sich hier wellenförmige Bänderungen, die vom Mittelpunkt des Gebäudes zwar konzentrisch, aber dennoch unregelmäßig über das komplette Areal auslaufen – und so die Rhythmisierung der Fassaden und deren optische Vor- und Rückbewegung, fortführen. Das ruhige wellenförmige Design der Bodenbeläge fügt die unterschiedlichen Architekturstile und -formen der angrenzenden Gebäude zu einer Einheit zusammen.

Petra Bittkau & Prof. Dr. Friedrich Bartfelder

DIE LANDSCHAFTSARCHITEKTEN. Bittkau-Bartfelder + Ingenieure GbR

 


 

Europaviertel mit Weltformat – Skyline Plaza Frankfurt

Frankfurt boomt. So werden dem Ballungsraum auf Sicht die besten Wachstums- und Entwicklungschancen im bundesweiten Vergleich bescheinigt. Lebensqualität, Kaufkraft, Arbeitsmarkt – in fast allen relevanten Studien gehört die Mainmetropole im Vergleich der deutschen Großstädte stets zur Spitzengruppe. In Relation zur Einwohnerzahl wächst Frankfurt schneller als München oder Berlin. Das Faszinierendste daran: Es gibt in der Republik keinen Ort, an dem die bloßen Zahlen auf einen Blick „Stein auf Stein“ bzw. Kran an Kran besser sichtbar werden. Das vielleicht beste Beispiel dafür bietet seit längerem das neu entstehende Europaviertel.

Vor der Postkartenkulisse von Mainhattan wird das größte innerstädtische Konversionsprojekt Deutschlands Stück um Stück Realität. Wo einst der Hauptgüterbahnhof inmitten der Stadt für lange Zeit als „profaner“ Warenumschlagplatz diente, eröffneten sich den Stadtplanern nach dessen Auflassung 1996 spektakuläre Entwicklungsmöglichkeiten. Hier im Stadtteil Gallus und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Frankfurter Bankenviertel, standen fast 90 Hektar geschlossener Fläche in bester innerstädtischer Lage zur Verfügung – für Wohngebiete und Grünflächen, für Mischgebiete und die erforderliche Erweiterung des Messeplatzes Frankfurt.

Dominantes Entrée

Entsprechend war es auch die Messe Frankfurt, die gemäß des von Albert Speer & Partner erarbeiteten Nutzungskonzeptes, mit ihrer maßgeblichen Süderweiterung 2001 den Auftakt für ein Bauvorhaben machte, das das Stadtbild schon jetzt prägt und in der Zukunft weiter prägen wird: Mit dem großzügigen Bauabschnitt West und seiner zukunftsweisenden Interpretation eines grünen innerstädtischen Wohnquartiers. Und nicht zuletzt mit dem östlichen Bauabschnitt „Skyline Plaza“, der schon heute das dominante Entrée zum neuen Europaviertel bildet – zu einem Zeitpunkt, da die geplanten, 160 und 175 Meter hohen Wohn- bzw. Hotel-/Bürotürme Tower 1 und Tower 2 bislang „nur auf dem Reißbrett“ das Grundstück flankieren.

Seine Prägnanz verdankt die „Skyline Plaza“ vor allem dem namensgebenden Shopping- und Freizeitcenter, das vom Betreiber ECE nach amerikanischem Vorbild als UEC (Urban Entertainment Center) realisiert wurde. So zeichnet sich der Gebäudekomplex nicht nur  durch seine rund 170 Shops, sondern vor allem durch seine imposante Dachterrasse mit kostenlosen Freizeitangeboten, die großzügigen Wellness- und Fitnessbereiche sowie durch Frankfurts größten Food-Court aus.

Kommunikatives Ensemble

Nach außen hin zeigt die Skyline Plaza ihre besondere architektonische Prägnanz für das direkte Umfeld. Die Kontur der Außenfassade „schlängelt“ sich in Wellenform entlang des Grundrisses. Ihre Lamellen ändern abhängig von Licht und Betrachtungswinkel ihre Farben. Auch für die  Freiraumgestaltung rund um die Skyline Plaza wurde ein individuelles Design mit hohem Wiedererkennungsfaktor entwickelt, dass die wellenartige Gestaltung des Fassadenverlaufes aufnimmt und in die Freiflächen überführt. Verantwortlich zeichnen sich hierfür DIE LANDSCHAFTSARCHITEKTEN. Bittkau-Bartfelder + Ingenieure. Für das Wiesbadener Büro galt es zunächst, den funktionalen Fokus der Freiflächengestaltung auf die unterschiedlichen Zugangsbereiche des Centers zu legen. Dazu mussten verschieden große, urbane Platzsituationen entstehen, die auf ihre spezifische Weise Aufenthaltsqualität generieren und Orte für Kommunikation schaffen. Ein Aspekt, der besonders im Kontext des gesamten Gebäudeensembles seine Fortführung findet.

Nordöstlich des Centers entstand mit dem Kap Europa ein Kongresshaus der besonderen Art: Als erstes Gebäude seiner Art wurde es mit dem Platinzertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. Bepflanzung, Bodenbeläge und Gestaltungselemente folgen auf der Skyline Plaza dem kommunikativen Gestaltungsprinzip – mit über 50 ausgesuchten Amberbäumen als Solitärpflanzungen, die das lockere Raumgefühl zwischen den Gebäuden unterstreichen. Und mit ausgewählten Flächenprodukten, welche die verschiedenen Freiräume zu einer schlüssigen Einheit verbinden. Die Wahl der Verantwortlichen fiel, wie schon beim allerersten Bauabschnitt vor 15 Jahren, auf dauerhafte Pflaster und Platten von Kronimus. Alle Großformate und taktilen Sonderprofile wurden mit einem kontraststarken Zweiklang der Grau/Anthrazittöne Acero und Argento in sandgestrahlten Oberflächen ausgestattet. Besonderes Augenmerk lag auf den anspruchsvollen technischen Details. Die in Teilen unterbauten Frei- und Erschließungsflächen sollten vollständig für Schwerlastverkehr geeignet sein. Im Rahmen der Ausführungsplanung waren sie nicht nur an die innere Erschließung, sondern auch an unterschiedliche Gebäudehöhen anzubinden, wobei es galt, schwierige Untergrundverhältnisse zu berücksichtigen.

Broschüren