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24.06.2014

Presseinformation: Am Scheideweg der Euronorm: Kronimus startet Qualitätsoffensive „DNS60“

Zehn Jahre Euronorm – die Betonsteinbranche steht unmittelbar vor einem Jubiläum, das ganz unterschiedlich bewertet wird: Zum einen brachten die seither geltenden Qualitätskriterien für Betonpflaster europaweit Harmonisierung, zum anderen aber auch ein ernstzunehmendes Risikopotenzial mit sich. Mit „DNS60“ bezieht Kronimus aus aktuellem Anlass Position. Die Qualitätsoffensive zeigt, wie schon werkseitig die Weichen für dauerhafte Außenflächen gestellt werden können.

Iffezheim, im Juni 2014. Produkt- und Farbtrends, innovative Anwendungsmöglichkeiten und gestalterische Finessen ganz allgemein – es gibt Themen, über die man auch in der Betonsteinbranche gerne spricht. Reklamationen und Schadenspotenziale dagegen werden nicht zuletzt aufgrund der vorbelasteten Historie im Hochbau schnell zum „Stein des Anstoßes“. Ungeachtet dessen geht Kronimus seit vielen Jahren einen eigenen Weg und thematisiert offensiv qualitätskritische Belange. Auf den Punkt bringt es die neue Qualitätsoffensive „DNS60“. Sie ist Zeichen dafür, wie bei Kronimus produktionsseitige Normvorgaben nicht nur erfüllt, sondern ganz gezielt übererfüllt werden. Zentraler Faktor: Die hohe Betonsteinverdichtung mit dem Ziel, eine Druckfestigkeit von 60 N/mm² zu erreichen. Nils Rühland, Qualitätsbeauftrager der Kronimus AG: „Bei uns verlässt kein Stein das Gelände, der unsere eigenen Vorstellungen von Qualität nicht erfüllt. Denn die Euronorm verzichtet leider komplett auf Vorgaben zur Druckfestigkeit und erlaubt damit keine Rückschlüsse auf die Dichte eines Steins. Das mag für südeuropäische Verhältnisse unproblematisch sein, bei unserem Klima ist es ein hausgemachte Risiko.“

Zündstoff für Reklamationen

Kronimus dokumentiert mit „DNS60“ den firmeneigenen Anspruch, Betonsteine mit höchster Dichte zu produzieren. Die spezifische Zementauswahl, das Mischen Verdichten und Nachbehandeln folgen dieser Prämisse konsequent. Ein kostspieliges Unterfangen, das jedoch dafür sorgt, dass jeder Betonstein bestmöglich für ein langes Produktleben ausgelegt ist – unabhängig davon, ob und welche Tausalze zum Einsatz kommen. Das Wirkungsprinzip ist so einfach wie effizient: Wo durch hohe Produktdichte weniger Wasser eindringen kann, ist die Gefahr durch sich ausdehnendes Eis im Inneren der Steinstruktur um ein vielfaches geringer. Speziell Temperaturschwankungen mit rasch wechselndem Gefrieren und Auftauen sowie der begleitende Einsatz von Tausalzen haben bei minderwertigen Steinen teils verheerende Auswirkungen. Die langfristige Schädigung der Betonsteinmatrix zeigt sich bei diesem schleichenden Prozess teilweise erst mehrere Jahre nach der Verlegung. Ein Problem, das verstärkt das „Pflasterland Deutschland“ mit seinen zahlreichen Frostwechseln trifft bzw. treffen wird. Denn Fachkreise sind sich einig, dass viele öffentliche Flächen, die seit 2004 gemäß Euronorm hergestellt wurden, sich in der näheren Zukunft als Pulverfass erweisen werden.

Garantierte Dauerhaftigkeit

Einheitliche Märkte benötigen einheitliche Regeln. Vor diesem Hintergrund wurde nach mehrjährigen Beratungen auf europäischer und nationaler Ebene 2003 erstmals die neue DIN EN 1338 als technische Spezifikation für Pflastersteine aus Betonstein vorgestellt. Die bis dahin im deutschen Markt maßgebliche DIN 18501 verlor im März 2005 weitestgehend an Bedeutung. Eine kleine Gruppe an Herstellern, zu denen auch die Kronimus AG gehört, produzieren aus freien Stücken auch nach dem Wegfall der in weiten Teilen strengeren deutschen Norm nach deren Vorgaben. Weitere Infos zum Thema sowie rund um die Qualitätsoffensivie „DNS60“ gibt es unter www.kronimus.de/krotens“ www.kronimus.de/DNS60.

Kronimus ist Marktführer, wenn es darum geht, Funktion und Design mit Spitzenleistungen der Betontechnik zu kombinieren. Markenzeichen des Familienunternehmens sind Produkte, die nachweislich dauerhafter sind als marktüblich. Kunden profitieren namentlich durch eine 10-Jahres-Garantie gegenüber Frost- und Tausalzschäden. Im Objektbau schätzen Architekten, Ingenieure und Auftraggeber insbesondere die führende Kompetenz in der Entwicklung projektspezifischer Sonderlösungen.