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D-70174 Stuttgart

Hospitalviertel Stuttgart

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Hospitalviertel Stuttgart

Sonderprodukte, wie taktile Leitsysteme und Poller, heben sich in anthrazit akzentuierter Oberfläche von der Belagsfläche ab.

Hospitalviertel Stuttgart

Mutiger Schritt: Zugunsten der Aufenthaltsflächen wurde der Fahrzeugverkehr in weiten Teilen vollständig aus dem Viertel „verbannt“, der bisherige Parkraum deutlich reduziert

Hospitalviertel Stuttgart

Die markante Fassade des evangelischen Bildungszentrums am neuen Hospitalhof sticht architektonisch hervor.

Hospitalviertel Stuttgart

Sonderprodukte, wie taktile Leitsysteme und Poller, heben sich in anthrazit akzentuierter Oberfläche von der Belagsfläche ab.

Informationen

Produkte
Kronimus Platten

Formate
75 x 50 cm / 8 cm,
50 x 50 cm / 8, 12 cm

Oberflächen
Geschliffen und glanzgestrahlt: Stuttgarter Platte Nr. 140

Mit dem politischen Ringen um die Zukunft des Hospitalplatzes hat man sich für weniger Verkehr und mehr Lebensqualität im Hospitalviertel entschieden. Hospitalplatz und Hospitalhof wurden trotz der bewegten Topografi e barrierefrei umgesetzt. Das Reformationsdenkmal, der großartige Baumbestand und die neue Platzgestaltung verbinden historische Geradlinigkeit und moderne Materialität mit hohem Anspruch an Ästhetik und Funktion.

Thomas Zeltwanger & Manuel Bühler

I·S·T·W PLANUNGSGESELLSCHAFT MBH


Hospitalviertel Stuttgart – Im Wandel der Zeit

de Neugestaltung der Büchsenstraße, der Hospitalstraße, der Gymnasiumstraße und der Hohen Straße ehrgeizige Ziele: Zum einen, aus dem automobilgeprägten Straßenraum mit der Büchsenstraße eine fußgängerfreundliche Stadtachse mit deutlich gesteigerter Aufenthaltsqualität zu machen, zum anderen die besondere Vergangenheit des Viertels wieder aufleben zu lassen. Historische Spuren samt Baumbestand wurden dazu vollständig erhalten und in ein neues Ganzes überführt. Die schmalen Gehwege und die von Parkbuchten flankierten Straßen wichen einer zonierungs- bzw. gliederungsfreien Gestaltung. Der Effekt: Die neuen Flächen sind nicht nur besonders flexibel hinsichtlich der vielfältigen Bewegungsströme und Nutzungen. Sie bilden durch

Hospitalviertel Stuttgart

Im Wandel der Zeit ihre großzügige Breite eine Reminiszenz an die Straßenprofile des ehemaligen Hospitalviertels. Die historische Ruine der Hospitalkirche wird rundum durch Materialität und Verlegung der Flächen plateaugleich hervorgehoben. Nach der Bemusterung der Beläge, in Verbindung mit der Ausarbeitung unterschiedlichster Oberflächengestaltungen, wurde auf die in der Innenstadt zum Standard avancierte „Stuttgarter Platte“ gesetzt.

Mit einer einheitlichen, über den gesamten Platz geführten Verlegerichtung, nimmt sie die Raumstruktur auf und hebt den „gedrehten“ Neubau um die Hospitalkirche heraus. Mit minimalistischen Formaten unterstützt sie das ruhige Gestaltungskonzept. Unaufgeregt und vollständig barrierefrei wird auf Kanten und Abstufungen weitestgehend verzichtet. Auf puristische Art wurden die alten Baumbestände im Viertel mit Baumringen inszeniert und heute als selbstverständliche Objekte wahrgenommen.

„Ausgewilderte“ Möblierung

Das realisierte Upcycling-Stadtmöblierungskonzept „Wanderstuhl“ unterstreicht, wie sehr sich die Bewohner mit ihrem Viertel identifizieren. In allen Formen und Materialien, dafür einheitlich leuchtend blau lackiert, wurden seit Projektstart unzählige Stühle „ausgewildert“. Es handelt sich um Spenden gebrauchter Möbel von Anwohnern. Jedes mit seiner ganz individuellen Geschichte, die für jeden online nachzulesen ist.

Broschüren